Weisheitszähne

Modernste operative Methoden, profunde Erfahrungen und viel Empathie

Noch vor nicht allzu langer Zeit rankten sich um Weisheitszähne viele bedeutungsvolle Geschichten und Mythen. Und so ganz haben sie ihre besondere Bedeutung als Gesprächsthema bis heute nicht verloren. Selbst für Anthropologen ist die Entwicklung der menschlichen Weisheitszähne der letzten 10 000 bis 20 000 Jahre ein spannendes Forschungsgebiet. Zahnmedizinisch und evolutionsbiologisch gesehen können wir davon ausgehen, dass sich unser Kiefer im Laufe der menschlichen Entwicklung verkleinert hat und damit später nachwachsende Zähne, unsere Molaren genannte Weisheitszähne, somit häufig Platz und Daseinsberechtigung verloren haben.

Die Dres. Philipp Scherer und Benedikt Schröter, denen gemeinsam die Leitung der Abteilung für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie in der Kölner Klinik am Ring obliegt, wissen aus ihren umfangreichen Erfahrungen um die vielfältigen Auswirkungen dieser Entwicklung. Sind Weisheitszähne bei manchen Menschen nicht mal als Anlage vorhanden, finden sich sich bei anderen Menschen in jedem Quadraten des Kiefers manchmal mehrere solcher Molaren. Andere haben Weisheitszähne, die auf Grund des Platzmangels im Kieferknochen zurückbleiben. Sie werden als retirierte Zähne bezeichnet.

Häufig sind diese Zähne nicht nur retiniert, sondern auch verlagert. Nicht selten verursachen sie Zahnverschiebungen mit entsprechenden Folgeproblemen. Außerdem können nach dem unvollständigen Durchbruch der Weisheitszähne Probleme mit dem Zahnfleisch auftreten ( Dentitio difficilis ), da sich über Teilen des Weisheitszahnes oftmals Zahnfleischkappen bilden. Diese lassen sich nicht gut reinigen und stellen somit laufend einen hohen Risikofaktor für Entzündungen des Zahnfleisches darstellen. Diese Entzündungen wiederum können dauerhaft latente wie auch massive akute Beschwerden verursachen. Sogar in anderen Bereichen des Körpers, bis hin zu Herz- und Kreislaufproblemen. Es gibt also vielerlei Ursachen für mehr oder weniger schwere Entzündungen und Schmerzzustände. Auch vor oder nach einer kieferorthopädischen Therapie zur Korrektur von Zahnfehlstellungen kann bei entsprechendem Platzbedarf im Kiefer eine Entfernung der Weisheitszähne erforderlich sein.

Spezialisierte Erfahrung und Expertise für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden

In jedem Fall ist eine qualifizierte Diagnostik erforderlich, um über die operative Entfernung eines oder mehrerer Weisheitszähne fundiert entscheiden zu können. Die Dres. Philipp Scherer und Benedikt Schröter bringen ihre umfangreichen Erfahrungen ein, um für Kassen- und Privatpatienten die individuell bestmögliche Lösung zu finden. In vielen Fällen raten die Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichts- sowie Oralchirurgie, alle vier Weisheitszähne im Rahmen einer Operation zu entfernen. So könnten erwartbare mehrfache chirurgische Eingriffe zu vermeiden. Die chirurgischen Eingriffe zur Entfernung von Weisheitszähnen werden in unseren nach den aktuellsten zahnmedizinischen und technischen Standards ausgestatteten Praxisräumen durchgeführt. Sämtliche Eingriffe und Behandlungen erfolgen selbstverständlich unter Berücksichtigung der modernsten Hygienestandards.

Die Eingriffe können unter lokaler Betäubung, im Dämmerschlaf (Analgosedierung) oder unter Vollnarkose erfolgen. Hierfür steht Ihnen zur intensiven Überwachung und Betreuung ein Narkoseteam zur Seite. Während einer Dämmerschlaf-Sedierung sind Sie als Patient zwar wach und ansprechbar, Sie nehmen den Eingriff aber nicht als traumatisches Ereignis wahr. In Vollnarkose schlafen Sie so tief, dass Sie vom Eingriff selbst und vom Geschehen um Sie herum gar nichts mehr wahrnehmen. Ihre Vitalfunktionen werden dabei laufend von einem qualifizierten und erfahrenen Anästhesieteam überwacht. Weisheitszähne können in der Regel ambulant entfernt werden. Wir sind natürlich auch im Rahmen der postoperativen Überwachung und Nachsorge für Sie da. Während und nach dem Eingriff sind Sie bei uns und unserem erfahrenen Team in den besten Händen.